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Kurzbericht zum Projekt Kulturprogramm in Berlin mit Flüchtlingen im August 2017

Mit vier Flüchtlingen ging es am 5. August nach Berlin. Für alle drei aus Pakistan das erste Mal, unser Freund aus Eritrea hatte Berlin schon mal besucht. Zuerst ging es zum Alexanderplatz, zur berühmten Weltuhr, dort konnten sie auch die Zeiten ihrer Herkunftsländer (Hauptstädte) ablesen, dann weiter zum Nicolaiviertel mit kleinen Pausen und Erkundungen, alles zu Fuß…(inklusive Rückweg)!!

Am nächsten Tag ging es mit den öffentlichen Verkehrsmittel zur Bernauer Strasse, um ihnen die Situation Deutschlands zur Zeiten der Mauer zu erklären und zu zeigen. Auch die Geschichten der vielen Fluchtversuche und der gelungenen Fluchten haben sie sehr interessiert und so haben wir auch die Häuser angesehen, in denen die Tunnel gegraben wurden. Jetzt, die Mauer vor Augen (Bernauer Strasse) wurde ihnen vieles klarer, was diese Mauer bedeutete, vor allem, das Wunder des Mauerfalls.

Das Holocaustmahnmal und auch den Bundestag haben wir besucht und neben vielem Geschichtlichem, politischen Themen, z.B. wie eine Demokratie funktioniert, kamen auch zuletzt die Erklärungen der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel nicht zu kurz, was mit dem Besuch des Hauptbahnhofs endete. Abends gab es dann ein pakistanisches Essen, wobei die drei aus Pakistan ihr Essen in ihrer Sprache auf Paschtu bestellen konnten, da die Kellner als Kleinkinder aus Asien nach Deutschland kamen und fließend in mehreren Sprachen waren. Dieser Austausch mit den Kellnern über Deutschland, Möglichkeiten, sich in die Gesellschaft einzubringen und sich in eine neue Kultur einzuleben, waren für unsere Gäste sehr wichtig. Alles in allem gab es große Begeisterung für diese kurze 2 Tages-Berlintour.

2. Ökumenischer Stadtkirchentag

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